Pressemitteilungen

Pressemitteilung 07.12.18

Jusos Lörrach begrüßen Debatte zu Stolpersteinen

Der Kreisverband der Jusos Lörrach begrüßen die wiederaufgenommene Debatte um Stolpersteine als Teil der Erinnerungskultur in Lörrach.
„Wir halten diese für ein würdige und angebrachte Art der im Nationalsozialismus verfolgten MitbürgerInnen der Stadt zu gedenken“, so Kreisvorsitzender Kaspar.
Man hoffe auf ein positives Signal, um die Anbringung von Stolpersteinen in Lörrach -wie auch bereits in vielen anderen deutschen Städten erfolgt- zu ermöglichen. „Wir Jusos unterstützen die Initiative des Rabbiner Markus Hoffmann durch den die Debatte erneut aufgekommen ist“, teilte der Kreisverband in einer Pressemitteilung mit.

Pressebeitrag 24.11.18

Am Samstag den 24. November 2018 kam es zu eine Kundgebung rechtsextremer Splittergruppen, insbesondere der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) in Basel. Zu friedlichem Protest dagegen riefen die Juso Basel-Stadt auf. Im Rahmen einer Platzkundgebung auf der Dreirosenanlage unter dem Motto „Basel bleibt bunt“, versammelten sich viele demokratische Gruppierungen und Parteien der Region. An dieser Veranstaltung nahmen auch die JUSOS im Kreisverband Lörrach teil.

Die JUSOS Lörrach traten in einer Gruppe von etwa 15 jungen Menschen auf da, sie „entschlossen gegen Rassismus auftreten wollten“, so JUSO- Kreisvorsitzender Fritz Kaspar. „Wir müssen uns gegen die Diskriminierung, rechte Hetze und Intoleranz insbesondere im direkten Umfeld erheben, es darf keine schweigende Mehrheiten geben“.

 

Pressemitteilung 19.10.18

Jusos fordern von Stadt mehr Engagement

In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Konflikten zwischen Jugendlichen und der Polizei, da sich Jugendliche in Gruppen an öffentlichen Orten im Lörracher Stadtgebiet aufhielten. Immer wieder gab es Beschwerden von Anwohnern und der Polizei über abendliche Lärmbelästigungen und diverse Platzverweise für Jugendliche, häufig im Bereich von Marktplatz und altem Markt.
Nun schalten auch die Jusos ein: Es müsse sich aktiv um Räumlichkeiten für Jugendliche gekümmert werden, fordert der Kreisvorstand.
«Das kann es nicht sein. Wir brauchen auch in Lörrach Raum für Jugendliche, in dem es erlaubt ist auch mal etwas lauter sein zu dürfen» fordert Fritz Kaspar, Kreisvorsitzender der Jusos Lörrach. «Es muss doch möglich sein, sich auch am Wochenende im öffentlichen Raum treffen zu können. Die momentane Situation ist nicht mehr tragbar, zumal es sich hier um ein langfristiges Problem handelt», so die stellv. Landesvorsitzende Petralito.
«Wir sehen die Stadtverwaltung Lörrach in der Pflicht, eine Lösung auf den Weg zu bringen, auch im Sinne der lärmgeplagten Anwohner der Innenstadt.»
In Jugendkreisen wachse der Unmut, viele fühlten sich von der Stadt ignoriert und nicht ernstgenommen, erklärt Kaspar abschließend.

Pressebeitrag 12.10.18

Die Jusos arbeiten schon lange mit den Rainbowstars zusammen. Der Kreisvorsitzende Fritz Kaspar will ein Zeichen für Vielfalt und eine weltoffene Gesellschaft setzen. Vor allem in den aktuellen Zeiten, wo Homophobie in bestimmten Kreisen wieder hoffähig werde. Ein Baumwollbeutel mit einer Absage an die Partei vom rechten Rand hängt am Zelt. Tatsächlich sei er schon auf dieses Statement angesprochen worden. Gerade deshalb sei es wichtig, sich zu positionieren. In der SPD gäbe es die Gruppe Queer als Sprachrohr für Schwule und Lesben.

Pressebeitrag  02.10.18.

LÖRRACH. Drei Kneipen, drei Themen, drei Gespräche: Um die angespannte Wohnungssituation im Ballungsraum um Basel, Bildung sowie Inneres und Sicherheit drehten sich am Freitagabend die Diskussionen bei einer „Kneipentour mit unserem MdL“, zu der der Kreisverband der Jusos in Lörrach eingeladen hatten. An allen drei Orten fanden sich etwa zwei Dutzend junge Leute ein, die dem SPD-Landtagsabgeordneten und ehemaligen Justizminister Rainer Stickelberger Fragen stellten und sich angeregt mit ihm unterhielten. Etwa die Hälfte davon waren selbst Jusos, die anderen zeigten sich an Politik und den Ansichten eines Politikers interessiert.Im Februar 2016 gab es so eine Runde schon einmal. Die sei spannend gewesen, erinnerte sich Rainer Stickelberger. Deshalb sagte er auch sofort zu, als die erneute Anfrage der Jusos kam. Für ihn sei es eigentlich interessanter, den jungen Leuten zuzuhören, stellte er zu Beginn der Tour im Café Arber fest. Das, was die SPD jetzt will und tut, könne man schließlich im Internet nachlesen. Nach dem Grund für die Neuauflage der Veranstaltung gefragt, antworteten die Juso-Kreisvorsitzenden Fritz Kaspar und Laura Petralito: „Es wurde wieder Zeit.“ Nicht aus dem Grund, weil man bei den tief im Keller steckenden Umfragewerten der SPD – bei elf Prozent liegt da die Partei landesweit – neue Wege suche Leute anzusprechen. Bei den Jusos laufe es super, man verzeichne steigende Mitgliederzahlen und bilde im Kreis Lörrach eine starke Gruppe. Bei der Wahl und Festlegung der Themen sei vor allem wichtig gewesen, dass es Landesthemen sind. Weil Hartz IV nicht darunter war, habe man in den Social Media einen Shitstorm ausgelöst, wie Kaspar erzählte.Besonders Wohnen und Bildung als Themen dieser politischen Veranstaltung im besonderen Format betreffen die Jugendlichen, die sich mit Rainer Stickelberger an einen Tisch setzten – eine bunte Mischung aus Gymnasiasten, Studenten, Azubis und jungen Arbeitnehmern, die alle in nächster Zukunft in eine eigene Wohnung ziehen wollen – wenn sie denn eine finden. Alle Mitdiskutanten wohnen gegenwärtig noch bei den Eltern, pendeln aber teilweise nach Freiburg, weil sie sich dort nach eigenen Angaben eine Wohnung oder ein Zimmer nicht leisten können. Der MdL berichtete, was im Landtag gegen die Wohnungsnot schon geschehen ist – etwa wurde die Förderung des sozialen Wohnungsbaus aufgestockt. Aber das reiche bei weitem nicht aus.

Pressebeitrag  27.09.18

LÖRRACH (BZ). Rainer Stickelberger begibt sich in Lörrach auf Kneipentour. So nennen die Jusos Lörrach ihre Veranstaltung mit dem SPD-Landtagsabgeordneten und ehemaligen Landes-Justizminister, die am Freitag, 28. September, um 19 Uhr im „1456 Arber“ am Hebelpark beginnt. Stickelberger wird dort mit den Teilnehmern über die Wohnsituation in Lörrach und der Umgebung sprechen. Als weitere Themen vorgesehen sind Sicherheit und Bildung. Laut Fritz Kaspar, Kreisvorsitzender der Jusos, wird pro Kneipe ein Thema für das öffentliche Gespräch, an dem sich Gäste beteiligen können, bestimmt. Vor zwei Jahren hatten die Jusos bereits zu diesem Format eingeladen.

Pressebeitrag  31.08.18

Die Regelung im Badeland Laguna, wonach nur verheiratete Paare mit leiblichen Kindern in den Genuss des Familienrabatts kommen, schlägt weiter Wellen. Jetzt melden sich die Jusos des Landkreises zu Wort.
Weil am Rhein. Weil das Spaßbad Laguna seine Rabattregeln geändert hat, kritisieren die Jungsozialisten im Landkreis Lörrach dies scharf und fordern in einer Pressemitteilung die Verantwortlichen auf, „die Regelung an die Lebensrealität anderer Familienmodelle anzupassen“.
„Alleinerziehende, Großfamilien, Patchworkfamilien und viele andere werden mit dieser Regelung massiv benachteiligt“, bemängelt Fritz Kaspar, Vorsitzender der SPD-Jugendorganisation. Der Hinweis auf der Homepage, die Familienkarte richte sich an Familien, um dann unzählige Familien davon auszuschließen, sei blanker Hohn, so Kaspars Vorsitzkollegin Laura Petralito. „Das Laguna vertritt ein Familienbild aus dem Mittelalter und diskriminiert alle, die da nicht reinpassen“, so Petralito weiter.
Das Laguna begründet die Änderung damit, dass der Rabatt oft „unberechtigt“ eingefordert werde. Für die Jusos hingegen ist höchst unklar, was daran schlecht sein solle. Für Erwachsene sei die Aufsichtspflicht nicht weniger stressig, wenn es sich nicht um die eigenen Kinder handle, und auch das Laguna-Personal habe es auch unabhängig vom Verwandtschaftsgrad deutlich leichter, betont Fritz Kaspar.
Gerade gegenüber Alleinerziehenden sei die Regelung unfair, so Petralito. Diese hätten sowieso schon meist ein Einkommen weit unterhalb des Durchschnitts. „Das altertümliche Familienbild des Laguna nimmt dieser sowieso schon benachteiligten Gruppe eine weitere Möglichkeit, ihren Kindern eine kleine Freude zu bereiten“, führt die Juso-Kreisvorsitzende aus.
Die Jusos fordern zudem die Stadt Weil am Rhein auf, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben. „Es kann doch nicht sein, dass die Stadt das Bad in Millionenhöhe subventioniert und gleichzeitig unzählige Weiler und auswärtige Familien benachteiligt“, erklärt Kaspar abschließend.

Pressebeitrag  11.11.17

LÖRRACH (BZ). Nach der Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl diskutierten die Jusos Lörrach, wie die SPD neu aufgestellt werden kann. Sie teilen mit, dass die Erneuerung sich auch an Personen festmachen muss. Es brauche mehr Frauen, jungen Menschen und Quereinsteiger in Berlin und Stuttgart. Bei den Frauen gebe es eine Quote, die zu mehr weiblichen SPD-Abgeordneten geführt hat. Ähnliches könnte bei jungen Menschen sowie Quereinsteigern funktionieren.

Daniele Cipriano forderte, den Parteivorstand direkt zu wählen. Paul Waßmer schlug vor, sich an den Schweizer Nachbarn zu orientieren: „Die arbeiten mit einer Amtszeitbegrenzung, um für frischen Wind in der Partei zu sorgen.“ Inhaltlich wurde das Thema Energiewende diskutiert. Die diversen Steuern und Subventionen sollten durch eine einfache Emissionssteuer ersetzt werden. „Dies würde die Energiewende nach vorne bringen und regenerative Energien profitabel machen“, sagte Jonas Hoffmann.