Pressemitteilungen

Pressebeitrag 28.03.19

BZ.LÖRRACH:Mitbestimmen wollen die Jugendlichen in Lörrach. Das Wie wird noch geklärt. Fritz Kaspar (v.li.), Roger Huber, Niclas Kern und Hannah Wind gehören zu den Jugendlichen, die sich dafür einsetzen, dass Jugendliche in Lörrach wieder eine politische Plattform bekommen.  Während in den Nachbarstädten Jugendparlamente munter ihrer Arbeit nachgehen, schlief diese Institution in Lörrach 2013 ein. Nun aber gibt es einen neuen Anlauf, der von Jugendlichen ausgeht und von der Stadt, der Kaltenbach-Stiftung und dem SAK unterstützt wird. Ob daraus wieder ein Jugendparlament wird oder eine andere Plattform, über die sich Jugendliche politisch artikulieren, ist offen.

Pressemitteilung 26.03.19

Jusos kritisieren Andreas Schwab, MdEp

Lö.- Jusos: Mit großer Sorge betrachten die Jusos im Kreis Lörrach das Abstimmungsergebnis zu den geplanten Uploadfiltern. Insbesondere kritisieren sie das Abstimmungsverhalten von Andreas Schwab, der für die CDU/CSU (EVP) im europäischen Parlament sitzt. Schwab ist für den Landkreis Lörrach als Abgeordneter zuständig. „Sein Abstimmungsverhalten zeigt eindeutig, dass Schwab das Internet nicht verstanden hat.“, kritisiert die Kreisvorsitzende Laura Petralito und fügt hinzu: „150.000 Demonstrierende am Wochenende wurden einfach ignoriert und es wurde stramm nach Linie abgestimmt.“ Jonas Hoffmann, Dozent für Wirtschaftsinformatik und stellvertretender Kreisvorsitzender: „Mit dieser Entscheidung ist die Freiheit im Netz, so wie wir sie kennen, in Frage gestellt. Außerdem wird versucht, ein Problem mit einer Technologie zu lösen die es nicht gibt. Dies ist vergleichbar mit der Aussage, man löse die Verkehrsprobleme in Lörrach mit Flugtaxis. In den nächsten zwei Jahre.“ Das geschlossene Bild der SPD nach außen befürworten die Jusos jedoch sehr. Fritz Kaspar, Kreisvorsitzender der Jusos betont, wie wichtig es doch gewesen sei, dass alle Abgeordneten der SPD bei dieser Abstimmung dagegen stimmten und Einigkeit bewiesen haben. Die klare Abgrenzung zur CDU sei weiterhin wichtig. Ferner beobachten die Jusos den weiteren Vorgang kritisch.

Pressemitteilung 22.03.19

Lö. Jusos.:Bereits zwei Mal haben wir in jüngster Vergangenheit zu einer Kneipentour mit unserem MdL und ehemaligen Justizminister Rainer Stickelberger in Lörrach eingeladen.
Nun wollen wir im Vorfeld der Europawahl im Mai diesen Jahres eine weitere Kneipentour veranstalten und so unser Veranstaltungsformat fortsetzen:
Bei dieser Kneipentour werden unsere Gäste Ralf Stegner und Luisa Boos sein.
Ralf Stegner (MdL) ist Stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender und Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein, außerdem war Ralf Stegner Finanzminister und Innenminister des Landes Schleswig-Holstein.
Ihn wird Luisa Boos, welche bis 2018 SPD-Generalsekretärin des Landes Baden-Württemberg war, und Kandidatin in Südbaden für das Europäische Parlament ist, begleiten.
Die Kneipentour findet am 11. April 2019 um 19.00 Uhr im Brauhaus Lasser in Lörrach statt. Folgender Ablauf ist geplant: 19.00 Uhr Lasser, 20.00 Uhr Gatsby (MarieOtto am Burghof), 21.00 Uhr Die Bar (früher Bar Code). Pro Kneipe wird jeweils ein Thema (Europa betreffend) besprochen.
Nachdem man sich zu Beginn im Lasser trifft, wird die Gruppe durch die Stadt zu den oben genannten Kneipen laufen. Daher können die Zeitangaben leicht abweichen.
Eingeladen sind alle interessierten Jugendlichen und junge Erwachsene (Jusos sind zwischen 14 und 35 Jahre alt).
Wir möchten damit neue Wege in der Politikvermittlung gehen und auch Jugendlichen, die nicht parteipolitisch engagiert sind, die Möglichkeit geben mit Spitzenpolitikern und langjährigen Mandatsträgern ins Gespräch zu kommen.

Pressebeitrag 16.03.19

Anders als in umliegenden Städten gibt es in Lörrach kein Jugendparlament mehr. Wenige Jahre funktionierte das und brachte Ergebnisse wie die Free Walls oder die Skateranlage im Grütt, doch das Interesse an dieser Form der Beteiligung währte beim Lörracher Nachwuchs nicht lange. Daran knüpfte Christiane Cyperrek (SPD) am Donnerstag im Hauptausschuss des Gemeinderats eine Anfrage. Es gebe in Lörrach eine interessierte Gruppe junger Leute, die wieder etwas auf die Beine stellen wolle. Es gebe aber auch die Überlegung für eine eher projektbezogene Beteiligung Jugendlicher, die vom zuständigen Fachbereich der Stadt, Kaltenbachstiftung und SAK ausgehe. Cyperrek bat um einen Sachstandsbericht. Fritz Kaspar, Schüler und einer der Initiatoren, bestätigt, dass Jugendliche in Lörrach wieder eine Form der politschen Beteiligung finden wollen. Sie seien mit der Stadt und den Trägern im Gespräch. Das könne ein Jugendparlament sein, aber auch ein anderes Forum. Neu und ermutigend ist jedenfalls, dass die Initiative dieses Mal nicht nur von der Stadt kommt, sondern auch aus den Reihen der Jungen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass dieser Vorstoß in die Zeit der Klimastreiks fällt. Wenn sich wieder mehr Jugendliche für Politik interessieren, wenn sie sehen, dass Veränderung vor Ort beginnt, ist das eine gute Nachricht.

Pressemitteilung 15.02.19

LÖRRACH. „Jusos meet Grüne Jugend“. Jusos und Junge Grüne treffen sich diesen Donnerstag, 21.02.19 um 19.30 Uhr im Grünen Büro in der Tumringerstraße 199 zur Veranstaltung „Jusos meet Grüne Jugend“. In lockerer Atmosphäre wollen wir uns kennenlernen, vernetzten und miteinander über Politik diskutieren. Interessierte und Gäste sind herzlich eingeladen!

 

Pressemitteilung 11.01.19

 

Laut einer Pressemitteilung des Kreisverbands distanzieren sich die Jusos Lörrach von den Datenschutzverstößen. Der Kreisvorstand hatte keine Kenntnisse von den Vorgängen, und ist nach eigenen Angaben nicht in die Angelegenheit verwickelt.
„Diese Affäre muss schnellstmöglich aufgeklärt werden, ggf. müssen personelle Konsequenzen gezogen werden“, so Kreisvorsitzender Kaspar.

 

Pressemitteilung 07.12.18

Jusos Lörrach begrüßen Debatte zu Stolpersteinen

Der Kreisverband der Jusos Lörrach begrüßen die wiederaufgenommene Debatte um Stolpersteine als Teil der Erinnerungskultur in Lörrach.
„Wir halten diese für ein würdige und angebrachte Art der im Nationalsozialismus verfolgten MitbürgerInnen der Stadt zu gedenken“, so Kreisvorsitzender Kaspar.
Man hoffe auf ein positives Signal, um die Anbringung von Stolpersteinen in Lörrach -wie auch bereits in vielen anderen deutschen Städten erfolgt- zu ermöglichen. „Wir Jusos unterstützen die Initiative „Stolpersteine Lörrach“ und Markus Hoffmann, durch den die Debatte erneut aufgekommen ist“, teilte der Kreisverband in einer Pressemitteilung mit.

 

Pressebeitrag 24.11.18

Am Samstag den 24. November 2018 kam es zu eine Kundgebung rechtsextremer Splittergruppen, insbesondere der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) in Basel. Zu friedlichem Protest dagegen riefen die Juso Basel-Stadt auf. Im Rahmen einer Platzkundgebung auf der Dreirosenanlage unter dem Motto „Basel bleibt bunt“, versammelten sich viele demokratische Gruppierungen und Parteien der Region. An dieser Veranstaltung nahmen auch die JUSOS im Kreisverband Lörrach teil.

Die JUSOS Lörrach traten in einer Gruppe von etwa 15 jungen Menschen auf da, sie „entschlossen gegen Rassismus auftreten wollten“, so JUSO- Kreisvorsitzender Fritz Kaspar. „Wir müssen uns gegen die Diskriminierung, rechte Hetze und Intoleranz insbesondere im direkten Umfeld erheben, es darf keine schweigende Mehrheiten geben“.

 

Pressemitteilung 19.10.18

Jusos fordern von Stadt mehr Engagement

In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Konflikten zwischen Jugendlichen und der Polizei, da sich Jugendliche in Gruppen an öffentlichen Orten im Lörracher Stadtgebiet aufhielten. Immer wieder gab es Beschwerden von Anwohnern und der Polizei über abendliche Lärmbelästigungen und diverse Platzverweise für Jugendliche, häufig im Bereich von Marktplatz und altem Markt.
Nun schalten auch die Jusos ein: Es müsse sich aktiv um Räumlichkeiten für Jugendliche gekümmert werden, fordert der Kreisvorstand.
«Das kann es nicht sein. Wir brauchen auch in Lörrach Raum für Jugendliche, in dem es erlaubt ist auch mal etwas lauter sein zu dürfen» fordert Fritz Kaspar, Kreisvorsitzender der Jusos Lörrach. «Es muss doch möglich sein, sich auch am Wochenende im öffentlichen Raum treffen zu können. Die momentane Situation ist nicht mehr tragbar, zumal es sich hier um ein langfristiges Problem handelt», so die stellv. Landesvorsitzende Petralito.
«Wir sehen die Stadtverwaltung Lörrach in der Pflicht, eine Lösung auf den Weg zu bringen, auch im Sinne der lärmgeplagten Anwohner der Innenstadt.»
In Jugendkreisen wachse der Unmut, viele fühlten sich von der Stadt ignoriert und nicht ernstgenommen, erklärt Kaspar abschließend.

Pressebeitrag 12.10.18

Die Jusos arbeiten schon lange mit den Rainbowstars zusammen. Der Kreisvorsitzende Fritz Kaspar will ein Zeichen für Vielfalt und eine weltoffene Gesellschaft setzen. Vor allem in den aktuellen Zeiten, wo Homophobie in bestimmten Kreisen wieder hoffähig werde. Ein Baumwollbeutel mit einer Absage an die Partei vom rechten Rand hängt am Zelt. Tatsächlich sei er schon auf dieses Statement angesprochen worden. Gerade deshalb sei es wichtig, sich zu positionieren. In der SPD gäbe es die Gruppe Queer als Sprachrohr für Schwule und Lesben.

Pressebeitrag  02.10.18.

LÖRRACH. Drei Kneipen, drei Themen, drei Gespräche: Um die angespannte Wohnungssituation im Ballungsraum um Basel, Bildung sowie Inneres und Sicherheit drehten sich am Freitagabend die Diskussionen bei einer „Kneipentour mit unserem MdL“, zu der der Kreisverband der Jusos in Lörrach eingeladen hatten. An allen drei Orten fanden sich etwa zwei Dutzend junge Leute ein, die dem SPD-Landtagsabgeordneten und ehemaligen Justizminister Rainer Stickelberger Fragen stellten und sich angeregt mit ihm unterhielten. Etwa die Hälfte davon waren selbst Jusos, die anderen zeigten sich an Politik und den Ansichten eines Politikers interessiert.Im Februar 2016 gab es so eine Runde schon einmal. Die sei spannend gewesen, erinnerte sich Rainer Stickelberger. Deshalb sagte er auch sofort zu, als die erneute Anfrage der Jusos kam. Für ihn sei es eigentlich interessanter, den jungen Leuten zuzuhören, stellte er zu Beginn der Tour im Café Arber fest. Das, was die SPD jetzt will und tut, könne man schließlich im Internet nachlesen. Nach dem Grund für die Neuauflage der Veranstaltung gefragt, antworteten die Juso-Kreisvorsitzenden Fritz Kaspar und Laura Petralito: „Es wurde wieder Zeit.“ Nicht aus dem Grund, weil man bei den tief im Keller steckenden Umfragewerten der SPD – bei elf Prozent liegt da die Partei landesweit – neue Wege suche Leute anzusprechen. Bei den Jusos laufe es super, man verzeichne steigende Mitgliederzahlen und bilde im Kreis Lörrach eine starke Gruppe. Bei der Wahl und Festlegung der Themen sei vor allem wichtig gewesen, dass es Landesthemen sind. Weil Hartz IV nicht darunter war, habe man in den Social Media einen Shitstorm ausgelöst, wie Kaspar erzählte.Besonders Wohnen und Bildung als Themen dieser politischen Veranstaltung im besonderen Format betreffen die Jugendlichen, die sich mit Rainer Stickelberger an einen Tisch setzten – eine bunte Mischung aus Gymnasiasten, Studenten, Azubis und jungen Arbeitnehmern, die alle in nächster Zukunft in eine eigene Wohnung ziehen wollen – wenn sie denn eine finden. Alle Mitdiskutanten wohnen gegenwärtig noch bei den Eltern, pendeln aber teilweise nach Freiburg, weil sie sich dort nach eigenen Angaben eine Wohnung oder ein Zimmer nicht leisten können. Der MdL berichtete, was im Landtag gegen die Wohnungsnot schon geschehen ist – etwa wurde die Förderung des sozialen Wohnungsbaus aufgestockt. Aber das reiche bei weitem nicht aus.

Pressebeitrag  27.09.18

LÖRRACH (BZ). Rainer Stickelberger begibt sich in Lörrach auf Kneipentour. So nennen die Jusos Lörrach ihre Veranstaltung mit dem SPD-Landtagsabgeordneten und ehemaligen Landes-Justizminister, die am Freitag, 28. September, um 19 Uhr im „1456 Arber“ am Hebelpark beginnt. Stickelberger wird dort mit den Teilnehmern über die Wohnsituation in Lörrach und der Umgebung sprechen. Als weitere Themen vorgesehen sind Sicherheit und Bildung. Laut Fritz Kaspar, Kreisvorsitzender der Jusos, wird pro Kneipe ein Thema für das öffentliche Gespräch, an dem sich Gäste beteiligen können, bestimmt. Vor zwei Jahren hatten die Jusos bereits zu diesem Format eingeladen.

Pressebeitrag  31.08.18

Die Regelung im Badeland Laguna, wonach nur verheiratete Paare mit leiblichen Kindern in den Genuss des Familienrabatts kommen, schlägt weiter Wellen. Jetzt melden sich die Jusos des Landkreises zu Wort.
Weil am Rhein. Weil das Spaßbad Laguna seine Rabattregeln geändert hat, kritisieren die Jungsozialisten im Landkreis Lörrach dies scharf und fordern in einer Pressemitteilung die Verantwortlichen auf, „die Regelung an die Lebensrealität anderer Familienmodelle anzupassen“.
„Alleinerziehende, Großfamilien, Patchworkfamilien und viele andere werden mit dieser Regelung massiv benachteiligt“, bemängelt Fritz Kaspar, Vorsitzender der SPD-Jugendorganisation. Der Hinweis auf der Homepage, die Familienkarte richte sich an Familien, um dann unzählige Familien davon auszuschließen, sei blanker Hohn, so Kaspars Vorsitzkollegin Laura Petralito. „Das Laguna vertritt ein Familienbild aus dem Mittelalter und diskriminiert alle, die da nicht reinpassen“, so Petralito weiter.
Das Laguna begründet die Änderung damit, dass der Rabatt oft „unberechtigt“ eingefordert werde. Für die Jusos hingegen ist höchst unklar, was daran schlecht sein solle. Für Erwachsene sei die Aufsichtspflicht nicht weniger stressig, wenn es sich nicht um die eigenen Kinder handle, und auch das Laguna-Personal habe es auch unabhängig vom Verwandtschaftsgrad deutlich leichter, betont Fritz Kaspar.
Gerade gegenüber Alleinerziehenden sei die Regelung unfair, so Petralito. Diese hätten sowieso schon meist ein Einkommen weit unterhalb des Durchschnitts. „Das altertümliche Familienbild des Laguna nimmt dieser sowieso schon benachteiligten Gruppe eine weitere Möglichkeit, ihren Kindern eine kleine Freude zu bereiten“, führt die Juso-Kreisvorsitzende aus.
Die Jusos fordern zudem die Stadt Weil am Rhein auf, Druck auf die Verantwortlichen auszuüben. „Es kann doch nicht sein, dass die Stadt das Bad in Millionenhöhe subventioniert und gleichzeitig unzählige Weiler und auswärtige Familien benachteiligt“, erklärt Kaspar abschließend.

Pressebeitrag  11.11.17

LÖRRACH (BZ). Nach der Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl diskutierten die Jusos Lörrach, wie die SPD neu aufgestellt werden kann. Sie teilen mit, dass die Erneuerung sich auch an Personen festmachen muss. Es brauche mehr Frauen, jungen Menschen und Quereinsteiger in Berlin und Stuttgart. Bei den Frauen gebe es eine Quote, die zu mehr weiblichen SPD-Abgeordneten geführt hat. Ähnliches könnte bei jungen Menschen sowie Quereinsteigern funktionieren.

Daniele Cipriano forderte, den Parteivorstand direkt zu wählen. Paul Waßmer schlug vor, sich an den Schweizer Nachbarn zu orientieren: „Die arbeiten mit einer Amtszeitbegrenzung, um für frischen Wind in der Partei zu sorgen.“ Inhaltlich wurde das Thema Energiewende diskutiert. Die diversen Steuern und Subventionen sollten durch eine einfache Emissionssteuer ersetzt werden. „Dies würde die Energiewende nach vorne bringen und regenerative Energien profitabel machen“, sagte Jonas Hoffmann.